Zum 100-jährigen Bestehen des PORTIKUS-Gebäudes hat die Ausstellungsplattform raumSchau nach einer Idee des Künstlers Philipp von Buchwald die Installation „MetroCubo“ realisiert. „MetroCubo“ ist im Arkadengang des PORTIKUS positioniert und entwickelt seine Wirkung im Dialog mit der Gebäude-Architektur.

 

 

 

Das präsentierte Objekt stellt einen hölzernen Quader dar, der mit seiner Länge von 7,20 Metern den Arkadengang beiderseits deutlich überragt. Seine Breite füllt die Tiefe des Ganges ohne Zwischenraum. In der Höhe sind lediglich die Rundbögen mit den innen anschließenden Gewölben freigelassen. Trotz der architekturalen Dimensionen hat die Installation keine Bodenberührung und suggeriert bei einer Bodenfreiheit von etwa 15 Zentimetern einen Schwebezustand.

Fotos: Michael Korte
Fotos: Michael Korte

 

 

 

 

 

Die pinkfarbene Oberfläche des Rauspund-Materials hat trotz aller Dissonanz zu den umgebenden Materialien in seinem Rotanteil Bezüge zu den am PORTIKUS verwendeten Ziegelsteinen.

In seiner Verschränkung mit dem Gebäude löst "MetroCubo" die funktionalen Aspekte des PORTIKUS auf - es existiert kein Zugang mehr - und reduziert ihn auf die rein äußerliche Architektur, die im Jahr 1912 im Ensemble mit der Stahlkonstruktion der neben liegenden Eisenbahnbrücke entstanden ist.

 

 

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